Interview: Flurina Rothenberger

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Kurz gesagt: Beitrag auf der Online-Plattform okayafrica* in Form eines Interviews mit Flurina Rothenberger über ihr Buch I Love to Dress Like I am Coming From Somewhere and I Have a Place to Go; Sprache: Englisch.

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Die Story: Das Buch mit dem auffällig langen Titel war mir schon seit seiner Veröffentlichung 2015 ein Begriff. In den Medienberichten rund um das Fotobuch hiess es immer, es handle sich um eine Sammlung von Street Style Bildern aus verschiedenen afrikanischen Ländern.

Rein interessenstechnisch hatte mich das Buch schon. Doch je mehr ich darüber las, desto komplexer wurde der Hintergrund der Veröffentlichung. Eigentlich ist es gar kein Street Style, der da gezeigt wird, sondern einfach Situationen aus dem Alltag, wie ihn die Schweizer Fotografin Flurina Rothenberger bei ihren zahlreichen Reisen erlebt.

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Selbst in Côte d’Ivoire aufgewachsen kann sie die verzerrte mediale Repräsentation der afrikanischen Ländern nicht mehr hören – weder in Form der immer gleichen Klischees, die seit Jahrzehnten als Litanei durch die Medien gehen, noch als die krampfige politische Korrektheit, die seit kurzem der neue Ton ist, der jede Diskussion um Afrika begleitet.

Statt Überkompensation zu betreiben, sollten sich alle mal eine Runde locker machen, wenn es um den Kontinent geht. Die Bewohner der verschiedenen Länder haben schliesslich auch nicht so einen Krampf, wenn es um ihren Platz in der Welt geht.

>>> Beitrag auf okayafrica


*okayafrica ist die grösste US-Amerikanische Website, die sich auf neue und progressive Musik, Kunst, Politik und Kultur aus dem afrikanischen Kontinent konzentriert.

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